Gegründet wurde die Schule 1915. Ihren Namen erhielt sie am 18.12.1915. Nach einer Entscheidung des Kehler Gemeinderates sollten damit die Verdienste des Herrn Generaloberst Freiherr von Falkenhausen um die Stadt Kehl gewürdigt werden.
Mehr zur Geschichte und unserem Namensgeber erfahren Sie weiter unten.
Die Falkenhausenschule ist heute eine drei- bis vierzügige Grundschule mit bilingualem deutsch-französischen Profil. 29 Lehrkräfte unterrichten in diesem Schuljahr unsere 333 Schüler/innen. Die meisten der Lehrer/innen sind selbst zweisprachig oder sprechen sehr gut Französisch. Drei französische Austauschlehrkräfte verstärken derzeit unser Team. Wir haben Schulkinder aus 25 verschiedenen Nationen. 35 Schüler/innen kommen täglich aus Strasbourg in die Falkenhausenschule. 65 Kinder haben deutsch-französische Eltern.
Französischunterricht wird in den Regelklassen ab Klasse 1 in einem Umfang von 2 Unterrichtsstunden pro Woche und nach den Richtlinien des neuen Bildungsplanes unterrichtet. In jeder Klassenstufe führen wir außerdem eine "bilinguale deutsch-französische Klasse". In diese Klasse gehen Kinder, die zweisprachig deutsch-französisch aufgewachsen sind. Als weiteres bilinguales Schulprofil haben wir 2005/06 die so genannten "paritätisch deutsch-französische Klassen" für einsprachige Kinder eingeführt. In diese Klassen gehen einsprachige Kinder aus dem Schulbezirk mit Französischkenntnissen aus dem Kindergarten.
Weitere Profile der Falkenhausenschule sind:
Die Falkenhausenschule legt großen Wert auf Elternarbeit und Elternmitwirkung. Ein seit vielen Jahren bestehender Förderverein unterstützt unsere Schule.
Der Namensgeber unserer Schule, Generaloberst Ludwig Freiherr von Falkenhausen hatte in den Jahren 1914/15 als Truppenbefehlshaber die Stadt Kehl vor Kriegsschäden bewahrt. Der Kehler Gemeinderat entschied am 18. Dezember 1915 nach Fertigstellung des Gebäudes, die Schule nach ihm zu benennen und damit seine Verdienste um die Stadt Kehl zu würdigen.
Heute, fast 100 Jahre danach besuchen deutsche und französische Kinder gemeinsam mit Kindern aus 22 weiteren Nationen unsere Schule.
Herr von Falkenhausen wäre über diese kulturelle Vielfalt sicher sehr erstaunt. Vermutlich würde er sich aber darüber freuen, wie an der Schule, die seinen Namen trägt, die ?Ururenkel der Erzfeinde" heute miteinander leben, lernen und gute Freunde sind. Falkenhausen ist Geschichte und wir haben seinen Namen für Kehl erneut positiv besetzt.
Quelle Bild: http://de.wikipedia.org